Skilager 2020

Sonntag 01.03.2020 6:30 Uhr: Der Bassin-Platz war voll von uns aufgeregten Schülern der 10. Klassen, als die Reisbusse einfuhren. Das Ziel: Lappach in Südtirol.
Sonntag 01.03.2020 19:00 Uhr: Ankunft von uns nach über 12 Stunden Busfahrt noch aufgeregteren Schülern im Winterwunderland. Nachdem unter dicken Schneeflocken die Koffer von den Bussen in die Zimmer gebracht wurden, stieg die Vorfreude weiter an, denn es ging direkt zum Ski- und Snowboardverleih. Nach dem Abendbrot und der Erkundung der Umgebung inklusive einer ausgiebigen Schneeballschlacht endete dieser anstrengende Tag.
Montag war der erste Skitag und gleich nach dem Frühstück machten wir uns, eingemummelt in dicke Jacken und Hosen, auf den Weg zum Berg. Der Countdown startete, als wir mit den Gondeln nach oben fuhren. Dann wurden nach so langer Wartezeit endlich die Skier und Snowboards angeschnallt und 3, 2, 1 – rauf auf die Piste! In Gruppen, geleitet von unseren 3 Lehrern, gab es zuerst Technikunterricht, denn wer Profi werden will, muss diese natürlich beherrschen. Und 3, 2, 1 – Der erste Schüler lag plötzlich unabsichtlich am Berghang…
Zwischendurch gab es oft die Möglichkeit des freien Fahrens. In kleinen Schülergruppen durften wir selbstständig und unabhängig von den Lehrern die gelernte Technik anwenden. Das macht natürlich Hunger, deshalb gingen wir gegen 12 Uhr in den Skihütten essen. Als alle satt waren, stiegen wir wieder in die Skier und Boards. Techniktraining oder freies Fahren – wir machten den Berg unsicher bis uns die Skibusse um 16.30 Uhr zurück in die Pension brachten. Nach dem Abendbrot verbrachten wir unsere Zeit damit, Karten und Gesellschaftsspiele zu spielen. So ähnlich verliefen auch die nächsten Tage, die allerdings so schnell vergingen, dass man das Gefühl hatte, viel weniger Zeit im Skilager verbracht zu haben.Das Wetter war die meiste Zeit super. Sommer, Sonne, Sonnenschein konnte man denken, denn teilweise war es so sonnig, dass wir Angst hatten der Schnee würde sich verabschieden. Jedoch war jeden Morgen alles wieder eingeschneit – manchmal konnte man sogar auf den Pisten Tiefschnee vorfinden. Am Ende der Woche gab es für alle Schüler eine Prüfung, bei der den Lehrern bestimmt klar wurde, dass wir alle nun absolute Profis geworden waren…
Vom Verlieren der Skihandschuhe bis hin zur GoPro Actionkamera war alles dabei. Zum Glück hat das mit dem „AlleWerdenWiederMitNachPotsdamGenommen“ geklappt, auch wenn sich viele von uns gefreut hätten, noch ein paar Tage länger in Italien bleiben zu können. Diese 6 Tage waren für viele ein riesiges Highlight und werden lange unvergessen bleiben.

Lena Kardell 10a