Exkursion der 10a ins Elbsandsteingebirge

Am 27. September 2018 veranstaltete die Klasse 10a im Rahmen eines EU-Projektes des Geoforschungszentrums und des Erdkundeunterrichts eine Exkursion ins Elbsandsteingebirge. Die Exkursion war durch den engen Zeitplan und auch durch die Fachsprache (englisch) eine kleine Herausforderung für uns.

Nach ca. 3,5 Stunden Fahrt erreichten wir Bad Schandau und den Kuhstall, das zweitgrößte Felsentor im Elbsandsteingebirge. Es befindet sich auf dem Neuen Wildenstein, einem 337 m hohen Felsen der Sächsischen Schweiz. Diesen haben wir in anstrengenden 30 Minuten erklommen. Oben angekommen, gab es zuerst die wohlverdiente Mittagspause mit einem Essen im Restaurant. Anschließend kletterten wir durch eine schmale Felsspalte, die „Himmelsleiter“, auf die Spitze des Felsens. Dort beschäftigten wir uns zeichnerisch mit der Beschaffenheit der Felsformationen und schlussfolgerten mit Unterstützung von Samuel Wilson-Fletcher (Doktorand am GFZ) auf die Entstehung der dargestellten Phänomene.
Nach einem sehr schnellen Abstieg und einer erneuten Busfahrt erreichten wir dann den Lilienstein. Dieser ist mit seinen 415 m bedeutend steiler und höher. Der Aufstieg war daher ziemlich anstrengend. Oben angekommen war die Aussicht jedoch tatsächlich sehr bemerkenswert. Herr Professor Hovius (Professor der Geomorphologie) vom Geoforschungszentrum erläuterte uns von dort aus die Entstehung der unter uns sichtbaren Landschaft. Er verdeutlichte uns, dass sich die Elbe im Laufe der Zeit mehrmals verschoben hat und so die Berge und Ebenheiten des Elbsandsteingebirges geformt wurden.
Danach traten wir die Rückfahrt nach Potsdam an. Alles in allem war es ein interessanter Tag.
Arne Stockum 10a